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Veröffentlicht am: 17. Juli 2021
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Meditation

Meditation dient uns als Werkzeug. Als unheimlich potentes und mächtiges noch dazu.. Ein Werkzeug…aber für was genau? Wenn man mich fragt, betrachte Ich Mediation als Expeditionswerkzeug. Eine Expedition, eine Reise in die spannendste Welt die du dir vorstellen kannst. In deine Eigene! Die Reiße geht zu deinem Selbst, zu dem Kern deines Seins……. Ich weiß das für den einen oder anderen diese Aussage schwammig und nicht besonders greifbar ist. 

Ich würde gerne mal ein paar Gedanken zu diesem Thema teilen… Wir alle Leben in zwei Welten, das ist einfach Fakt. Hier der Beweis: Die eine, offensichtliche Welt ist die sichtbare, materielle in der Wir leben und agieren. Die Welt die UM UNS HERUM geschieht. Diese besteht aus allem was du sehen, anfassen, hören kannst und natürlich auch aus den Interaktionen mit deinen Mitmenschen. 

Die andere Welt, eigentlich überhaupt nicht weniger offensichtlich, ist alles was sich IN DIR abspielt. Deine Gefühle, Gedanken, inneren Gespräche, Eindrücke und Wahrnehmungen etc. Das alles geschieht in dir, es ist nicht greifbar und auch nicht sichtbar… aber ist es deswegen weniger real?!.. Denk mal darüber nach. Die äußere Welt nehmen wir mit unseren Sinnen wahr. Wir können Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen. Sie sind darauf ausgerichtet um zu ÜBERleben. Bedeutet zum Beispiel um Gefahren wahrzunehmen oder Hunger/Durst zu stillen.  Mit Meditation können wir eine Reise in unsere innere Welt beginnen. Es startet damit, das wir zur Ruhe finden und somit mal die äußeren Einflüsse im Außen lassen. Dazu wollen wir uns komplett entspannen und allen Blockaden, Verhärtungen, Disharmonien und Verspannungen keinen Halt geben. Alles mal wertfrei sein und loslassen. Dazu können wir unsere eigentlich nach Außen gerichteten Sinne versuchen nach Innen zu lenken. Sprich mal in sich hinein hören/sehen/fühlen und achtsam wahrnehmen was es da eigentlich so zu entdecken gibt. Zuallererst und elementar  ist es eine Sache zu verstehen.. ALLES in dir ist NEUTRAL! Erst du, das Subjekt, gibt dem objektiven eine Wertung.

Dort gibt es Stimmen, es gibt eure und es gibt fremde Gedanken, es gibt Glaubenssätze, Traumas und Überzeugungen, u.v.m. Leider sind die meisten dieser Dinge fremd programmiert und wurzeln in jeder Kindheit.

Die ganze Reise als menschliches Sein beginnt natürlich bei der Geburt. Am Anfang sind wir ein mental absolut freies Wesen, welches aus reiner Liebe und Wahrnehmung besteht. Ein Baby hat keine Vorurteile, Etiketten oder Meinungen. Es ist Rein. Stell es dir vor wie einen sauberen Schwamm.. dieser Schwamm jedoch besitzt anfangs keinerlei Filter und nimmt alles erstmal schutzlos auf. Seien es Verhaltensweisen, Meinungen, Perspektiven, Einstellungen… Egal ob  aus der Erziehung, Schule, Fernseher, Umfeld usw. Das alles sind fremde Programmierungen, ob sie nun positiv oder negativ sind sei mal dahin gestellt. Fakt ist das wir bei Geburt ein sauberes Blatt Papier sind, dass im Laufe unseres Lebens von jedem „Lebenskünstler“ mitgestaltet wird. Dieses Kunstwerk halten wir dann irgendwann für uns Selbst (Es ist aber unser EGO) und verteidigen es sogar. Es kann passieren, dass wir ein gesamtes Leben lang nicht zu uns selbst finden und als unser Ego leben (Wir DENKEN nur wir sind „so und so“…Dabei haben wir nie versucht herauszufinden wer wir selbst eigentlich sind)

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